Brexit is My Fault

Schlachthaus Theater Bern

Mit 27. Oktober 19.00

Don. 28 Oktober 20.00

Frei 29. Oktober 20.00

Sam 30. Oktober 20.00

https://schlachthaus.ch/ 

___________________________

Der häufigste Versprecher beim Wort ‘Brexit’ ist das Wort Breakfast. Politiker*innen, Journalist*innen und Brit*innen haben diesen Fehler zuvor begangen. Mein Fehler war es, beim Brexit-Referendum nicht abzustimmen. Ich bin unter folgenden Prämisse aufgewachsen: Wer nicht abstimmt, hat kein Recht darauf seine Meinung zu äussern oder sich zu beschweren, schon gar nicht als Frau.

«Brexit is My Fault» ist eine Show über Apathie, eine durchgemachte Krebs-Krankheitsgeschichte, Feminismus und die Gesetzgebung zum Brexit. Mit Mitteln eines echten English Breakfast wird verhandelt, warum der Brexit meine Schuld ist und warum der Brexit nicht meine Schuld ist. «Brexit is My Fault»  ist eine Performance, die Verantwortung und Umstände miteinander in Verbindung bringt und durchleuchtet.

Von und mit
Performance: Emily Magorrian
Outside eyes: Kathrin Vesner,  Jonas Egloff und Nina Mühlemann
Ausstattung: Enestyna Orlowska
Produktionsleitung: Flurina Brügger
Light and Sound Design: Valerio Rodelli
Mentorat, Produktionsleitung: Katrin Walde
Assistenz: Felice Stockhammer

Koproduziert mit
Schlachthaus Theater Bern, Bühne Aarau, Nachwuchspreis für Theater und Tanz Premio

Unterstützt von
Stadt Bern, Kanton Bern, Aargauer Kuratorium, Stanley Thomas Johnson Foundation, Premio mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Ernst Göhner Stiftung, des Migros-Kulturprozent, Migros Aare, Burgergemeinde Bern, der Schweizerischen Interpretenstiftung SIS und Gesellschafts zu Mittellöwen.

Video (12 minuten version)

Rote Fabrik Zurich: 17/18. Januar 2020

ZhdK Premio Halbfinal: 19. September 2020

Krebskaraoke

Krebskaraoke

B’bühne in Koproduktion mit der Bühne Aarau, Schlachthaustheater Bern und Südpol Luzern

Premiere: 2. Dezember 2020

TOUR 2021/22

Bühne Aarau

Fr, 12. November, 20 Uhr

Sa, 13. November, 20 Uhr

So, 14. November , 17 Uhr

Mo, 15. November, 20 Uhr

https://www.buehne-aarau.ch/

___________________________

Sudpol Luzern

Do 25. November 20 Uhr

Fri 26. November 20 Uhr

https://www.sudpol.ch/

__________________________

Kurtheater Baden

Do 3. März 2022, 19:30 Uhr

https://www.kurtheater.ch/

__________________________

Mit: Katrin Andrist, Barbara Appl, Sarah Bader, Brigitte Brun Singer, Gudrun Drews, Beatrice Faesi, Vroni Grob, Tanya Alisha Möri, Karin Oppliger, Rosa-Maria Rizzo & Nicole Seiler.


Regie: Jonas Egloff & Emily Magorrian.
Bühnenbild: Linda Rothenbühler.
Kostüme: Ernestyna Orlowska.
Lichtdesign: Grigorios Tantanozis & Elspeth Watt.

Technik: Thomas Kohler
Gesangstraining: Anna Walker.
Oeil extérieur: Lukas Bangerter.
Visuals: Andreas Bächli.
Assistenz: Désirée Koller.
Produktionsleitung: Anna Byland, Sandra Wehrt & Michelle Wimmer.

>Bericht Aargauer Zeitung

>Bericht NAU

https://www.arttv.ch/buehne/buehne-aarau-bbuehne-krebskaraoke/

Elf unfassbar starke Frauen singen und erzählen von einer Diagnose, die viele trifft und die man am liebsten vergisst: «Krebskaraoke» ist ein Abend über die Neuentdeckung von alltäglichen Momenten wie Pflaumenkuchenessen und Haarewaschen. Kurz: ein Abend über das Leben!

Zwischen den Number One Hits der Musikgeschichte feiert «Krebskaraoke» das Leben anhand von geschenkten Zeichnungen, der zweitletzten Reise nach Barcelona, Glacegenuss trotz Laktose-Intoleranz und Glückwünschen durch das Spitalfenster hindurch.

Warum trifft der Krebs gerade dich? «Krebskaraoke» findet auf diese Frage unzählige Antworten und entscheidet sich für keine. Das aus Interviews mit den Darstellerinnen entwickelte Stück sucht nach den Kraftquellen, die es braucht, um diese Diagnose auszuhalten und fragt, was passiert, wenn die Quellen versiegen. Krebs macht oft einsam – ein Karaokeabend verbindet.

Die B’bühne hat die Inszenierung zusammen mit elf Frauen kreiert, die Krebs hatten oder Krebs haben. Gemeinsam bringen sie die Diagnose auf die Bühne und wollen dabei nicht schüchtern sein. Emily Magorrian, Performerin aus Bern und selber Krebsüberlebende, leitet das Projekt zusammen mit Jonas Egloff.

Aufführungen:

Aufführungen Bühne Aarau

Mi, 2. Dezember 2020, 18-22 Uhr, Premiere

Fr, 4. Dezember 2020, 20 Uhr

Sa, 5. Dezember 2020, 20 Uhr

Di, 8. Dezember 2020, 20 Uhr

Roxy Birsfelden

Di, 15. Dezember 2020, 20 Uhr

Mi, 16. Dezemnber 2020, 20 Uhr

Schlachthaustheater Bern

Do, 4. Februar 2021, 20 Uhr

Fr, 5. Februar 20201, 20 Uhr

Sa, 6. Februar 2021, 20 Uhr

Südpol Luzern

Do, 18. März 2021, 20 Uhr

Fr, 19. März 2021, 20 Uhr

Fotos: Chris Iseli

Chussi

BAFF Figurentheaterfestival Basel
15. September 2021 – 10.00 Uhr
16. September 2021 – 10.00 Uhr
www.figurentheaterfestival.ch
———————————
Theater PurPur, Zürich
18. September 2021 – 15.00 Uhr
19. September 2021 – 11.00 Uhr*
21. September 2021 – 10.00 Uhr*
22. September 2021 – 10.00* Uhr & 15.00 Uhr
www.theater-purpur.ch

Zeughauskultur Brig
02. Dezember 2021 – 14.00 Uhr
www.zeughauskultur.ch
———————————
Bühne Aarau
02. März 2022 – 15.00 Uhr
03. März 2022 – 10.00 Uhr*
04. März 2022 – 10.00 Uhr*
05. März 2022 – 15.00 Uhr
06. März 2022 – 10.00 Uhr
www.buehne-aarau.ch

Auf der Bühne steht ein grosses, weiches Etwas. Es wackelt und wobbelt, dann wird es wieder still, es streckt sich und reckt sich und wird langsam wach.
Wer oder was versteckt sich darin? Ein Arm, ein Bein und noch ein Arm… «Chüssi» ist ein zauber- haftes Stück für die Kleinsten: Eine Tänzerin und ein Musiker erzählen mit Material, Klängen und Bewegung vom Werden und Wachsen, vom Welten erforschen und Welten formen.
Vom Aufwachen bis zum Schlafen gehen – mal leise, mal laut, zart und stark, mal sichtbar, mal versteckt. Im Spiel zwischen Musik und Tanz erkunden
die beiden das Material und nehmen Euch mit
auf Entdeckungstour.

Tanz: Cornelia Hanselmann | Choreografie: Dafni Stefanou und Cornelia Hanselmann | Live Musik & Komposition: Christoph Scherbaum | Szenografie: Linda Rothenbühler | Outside Eye: Emily Magorrian | Lichtdesign & Technik: Nik Friedli | Technik Tournée: Matteo Baldi | Konzept / Idee: Cornelia Hanselmann | Mitarbeit Stückentwicklung: Margarita Kennedy und Hannah Berner | Grafik: Jolanda Suter | Produktion: Lowtech Magic in Koproduktion mit: Bühne Aarau

Start 21

Bühne Aarau Ensemble

Wenn wir alle zu Hause sind und es auf dem Sofa gemütlich wird, passieren Dinge. Oder? 
Die Zeit des Lockdowns war für viele Beziehungen ein Test. Man trennt sich oder man kriegt ein Kind. 
Das Bühne Aarau Ensemble besteht dieses Jahr aus Menschen aus verschiedenen Ländern, die während der Covid-19-Krise Eltern wurden oder sich entschlossen haben, Eltern zu werden.

In «Start-21» teilen sie mit uns die Geschichten, die die Welt gerade braucht: Geschichten von Liebe und Hoffnung auf die Zukunft, in all ihren Facetten. Mit allen Fragen rund um Gleichberechtigung, schönen Gute-Nacht-Geschichten, genügend Schlaf, gesellschaftlichen Erwartungen, Rechtsstreiten und dem Druck, Kinder kriegen zu müssen, stellen sich die Spielerinnen und Spieler auf der Bühne den Herausforderungen der Neuen Welt. 

«Start-21» ist das erste Projekt des Bühne Aarau Ensemble, welches jedes Jahr mit Menschen aus Aarau und Umgebung neu zusammengesetzt wird.  

MITWIRKENDE

VON UND MIT: Cheija Africa, Emanuela Gysi, Stefanie Sägner, Alissa Schäfer, Tino Spitzer, Saravana Völlmy & anderen.
REGIE: Jonas Egloff & Emily Magorrian.
SZENOGRAFIE: Annatina Huwiler.
DRAMATURGIE: Peter-Jakob Kelting.
VIDEOTECHNIK: Michael Bohl.
LICHT & TECHNIK: Luz Gonzáles.
REGIEASSISTENZ: Felice Stockhammer.
SZENOGRAFIEASSISTENZ: Saskia Morgenegg.
PRODUKTION: Bühne Aarau Ensemble.
EINE ZUAMMENARBEIT MIT: ART PS 23 Absl aus Kinshasa (Leitung: Jeanpierre Kafuti), Long Shot Films Athen (Eleni Efthymiou & Maria Proistaki) & Platform Glasgow (Matt Addicott, Rebecca Fraser & Debbie Horrocks).

Schnauze voll

Grosse Halle Bern
Do 25. Juni 20 Uhr
Frei 26. Juni 10 Uhr (Schulvorstellung) und 20 Uhr
Sa 27. Juni 20 Uhr

Theaterclub U26/Theater kennt keine Grenzen
Hier begegnen sich Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrung, um gemeinsam ein Thema zu erarbeiten und es auf die Bühne zu bringen.
U26 / TKKG waren einmal zwei Theaterclubs. Nun ist es ein Theaterclub von Junge Bühne Bern in Kooperation mit Marcel Leemann Physical Dance Theater, und der Katholischen Kirche Region Bern, Fachstelle Kinder & Jugend.

Der Plan
Eine Dinner Party, an der die Weltprobleme diskutiert werden. Die Zuschauenden sehen einen Haufen voller Narren, Berufspolitiker*innen, Illuminati, Hippies, Aktivist*innen, Kriegsherr*innen, Liebhaber*innen, Religiöse, die zusammen reden, argumentieren, lamentieren,
streiten, sich zuhören, Weltprobleme gemeinsam lösen.
Dann kam Corona und die Welt beginnt sich neu zu drehen.

Und alle stellen sich neue Fragen.
Was ist, wenn Sie sich auf eine Vereinbarung einlassen und es völlig anders wird?
Was ist, wenn Sie mit all Ihren Gedanken und Ambitionen alleine sind?
Was ist, wenn Sie nicht mehr mit Freund und Feind sprechen können?
Was ist, wenn es kein Gegenüber gibt, das physisch anwesend ist?
Was ist, wenn Sie Menschen nicht mehr riechen, hören und fühlen können?
Was ist, wenn sich Minuten wie Stunden, Stunden wie Tage, Tage wie Wochen, Wochen wie Monate
und Monate wie Jahre anfühlen?
Was ist, wenn Sie einfach alleine sind und alles in Stille versinkt?
Das Theaterprojekt wird zum Film.

Ausgehend von den Bestimmungen des BAG, dass Gruppen nicht mehr zusammen arbeiten dürfen, entschliesst sich TKKG die einzelnen Spieler*innen alleine in einem als Dinner Party vorbereiteten
Konferenzraum eintreten zu lassen und sie dabei zu filmen, wie sie mit dieser unvorbereiteten Situation als Individuum und auch als Vertreter *in einer Gruppierung umgehen. Schnauze voll ist eine Komposition bestehend aus Solos von jungen Menschen aus Europa, dem nahen/mittleren Osten und Südamerika. Migrant*innen, Asylsuchende, Schweizer*innen, alle
zusammen versuchen etwas zu der Veränderung der Welt gemeinsam beizutragen… um dann an einem Virus zu scheitern, weil niemand da war.

 

Gueti Frag!

  • 11-14. Juni 2020, Schlachthaus Theater Bern
  • TRAILER

Der Kinderclub des Schlachthaus Theater dieser Saison ist ein vielversprechendes Bündel junger Schauspieler*innen, deren Probenzeit von Einschränkungen der Covid19-Pandemie stark ausgebremst wurde.

Die Energie und die Lust am Spielen wurde aber nicht gestoppt, und die beiden Theaterpädagog*innen Luzius Engel und Emily Magorrian suchten eine Lösung.  Anstatt das Bühnenprojekt neu zu überarbeiten, drehten sie einen Film. Zur Frage, wie man ein mitreissendes Theaterstück macht, kam nun die Frage, wie realisiert man einen spannenden Film, wie probt man dafür? Wo platziert man die Kamera, welchen Take nimmt man, in welcher Länge? Wieder Fragen über Fragen….

Durchaus passend für genau diese aussergewöhnliche Zeit, wo wir doch alle viele Fragen haben, die keiner so genau beantworten kann. Was ist also eine gute Frage? Bei wem oder wo sucht man die Antwort? Wer lenkt einen von der Beantwortung einer Frage ab? «Gueti Frag» entstand nun in den Wohnungen der Kinder. In einem Setting einer abendlichen Talkshow ähnlich, wurden Gäste eingeladen, die diese Fragen, ebenso direkt, menschlich oder ungenau beantworteten. Entstanden ist ein witziges und kreatives Projekt, das gesehen werden muss.

VON UND MIT:
Faustin Kabamba, Felix Steiger, Flurin Steiner, Juri Geiser, Mara Corona, Matilda Martin, Mina Jain, Pina Hug, Rémy Viguier, Selen Kaya, Sophia Schöpfer, Sappho Sahiti, Anna Malena Hererra, Tomàs Esquivel, Elly Schraknepper, Yoav Ronen

Leitung: Emily Magorrian und Luzius Engel

Bei jeder Vorstellung wird ein Teil der Kinder anwesend sein. Nach dem Screening stehen Sie für ein kurzes Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.

König Übü

Schlachthaus Theater Bern, Donnerstag 

«Wenn ich König bin, kann ich alle herumkommandieren und so viel Wurst essen wie ich will», denkt Vater Übü, bringt den König um und wird selber König. Das ist die Ausgangslage von «König Übü», einer Posse von Alfred Jarry aus dem Jahr 1896. Jarry war ein radikaler Kindskopf, der Provokation und Chaos liebte. In seinem Schwank gibt es nur böse Figuren, alle angetrieben von niedrigen Trieben. Weit und breit sind keine Held*innen und keine Moral in Sicht.

Der Kinderclub des Schlachthaus Theater spielt den kuriosen Klassiker mit Krawall, Klamauk und viel WC-Papier in einer Version von Luzius Engel, Emily Magorrian und Matto Kämpf – für Erwachsene und natürlich auch für Kinder.

Kinder an die Macht!

Leitung: Luzius Engel, Emily Magorrian
Text: Matto Kämpf
Spiel: Mara Corona, Pina Hug, Eva Herrera, Juri Geiser, Filipa Wyss, Tim Wanner, Sophia Schöpfer, Flurin Steiner, Mina Jain, Lilia Herrlich, Ava Fawer, Faustin Kabamba, Luana Henschel, Matilda Martin, Selen Kaya, Felix Steiger, Rémy Viguier

Munterbunt

Gemeinsam an der Decke spazieren, zu Livemusik tanzen, Geschichten nur mit Farben erzählen, Höhlen bauen, Landschaften entstehen und wieder verschwinden lassen… «Munterbunt» ist eine Gelegenheit für die Jüngsten und ihre Erwachsenen, zu zweit spielerisch etwas Neues zu erleben.

Die grossen und kleinen Spieler*innen sind eingeladen, der eigenen Neugier zu folgen. Mal spielt man für sich, mal folgt man einem Impuls von aussen. Nebeneinander und miteinander wird experimentiert und ein kreatives und weiträumiges «in Beziehung sein» erforscht. Jedes «Munterbunt» ist anders und ermöglicht neue Erfahrungen.

für Kinder von 1 bis 3 Jahren (pro Kind eine Begleitperson)

Leitung: Emily Magorrian, Gina Gurtner, Irene Müller

GIFT

  • It’s The Real Thing,  Baseler Dokumentartage 2019 So 14. April 2019, 14:00
  • Hochschule Der Kunste Bern Februar 2017

Trailer 3 mins.

Die junge Künstlerin Emily Magorrian, Absolventin der Hochschule der Künste Bern, verhandelt in dieser Show-Performance ihren Körper an einer fundamentalen Bruchstelle zwischen Leben und Tod: Im Jahr 2016 wird ihr das Burkitt-Lymphom diagnostiziert, eine sehr aggressive, schnell heranwachsende Krebserkrankung. Es folgen Chemotherapie und Bestrahlung. Die Chancen sind gering, die Erwartungen der Ärzt_innen nicht hoch. Doch Magorrian übersteht die Behandlungen, am Ende verschwindet der Tumor. Das Geschenk einer zweiten Chance. Vorerst.

In «Gift» macht die britisch-schweizerische Künstlerin ihren angegriffenen Körper zum Gegenstand einer dokumentarischen Stand-Up-Comedy. Sie singt Popsongs, rennt im selbstgebastelten Tumorkostüm über die Bühne, lässt sich mit Pillen bewerfen. Sie zeigt Bilder ihres Krankenaufenthalts, erzählt ihre Geschichte, exponiert sich. Das ist komisch wie berührend, mit einer Liebe zum vital Unfertigen und zum glamourösen Trash. Dabei verwandelt Magorrian den Theaterraum in einen Ort des Politischen, in dem die Grenzen zwischen Norm und Abnorm, zwischen Krankheit und Gesundheit neu verhandelt werden. Eine poetische Rebellion für die eigene Verletzlichkeit.

Bühnenbild und Ton: Ernestyna Orlowska
Choreografie: Tanja Turpeinen
Dramaturgie: Lukas Bangerter
Lichtdesign: Elspeth Watt

Ein Projekt im Rahmen des Masterstudiengangs Theater der Hochschule der Künste Bern

Anthem

  •  (unfortunately canceled due to the Covid 19 outbreak)
  • Tanzhaus Zürich, Wasserwerkstrasse 127a, 8037 Zürich, Schweiz

(DE) – Behinderung, Empowerment-Pop und Feminismus: Wie passt das zusammen und was hat das Ganze mit Taylor Swift zu tun? Finde es mit uns heraus in dieser Varieté-Show voller feministischen «Anthems» (Hymnen), die «Single Ladies» oder «Girl Power» feiern, und komm mit zuckersüssen Power-Balladen ins Schwelgen. Dadurch, dass wir Texte umschreiben, diese Lieder als Parodie performen und mit ihnen spielen, verlagern wir Machtdynamiken von Hit zu Hit. Wir sind Emily Magorrian, Nina Mühlemann, Jovana Hitz, Anina Steiner, Christina Heer, Edwin Ramirez & Sara Hess, eine Gruppe aus weiblichen und non-binären Performer*innen, die sich alle als krank oder als Person mit Behinderung definieren, und laden ein zu dieser emotionsgeladenen crip[1] Karaoke-Veranstaltung voller Gefühle und dunklem Humor, während der sich die Machtdynamiken von Hit zu Hit verschieben.

(EN) – Disability, empowerment pop and feminism: How do these things go together, and what do they have to do with Taylor Swift? Let’s find out together in a variety show of feminist anthems that celebrate “single ladies” or “girl power” and get carried away by sugary sweet pop tunes and power ballads. As we rewrite the lyrics, perform these songs as parodies and play with them, we shift the power dynamic hit by hit. Sing along with us – Emily Magorrian, Nina Mühlemann, Jovana Hitz, Anina Steiner, Christina Heer, Edwin Ramirez & Sara Hess, a mix of female and non-binary performers, who all identify as sick or disabled – in this emotional crip[1] karaoke show, full of feeling and dark humor.

[1]Crip is used as a self-empowering re-appropriation of the term cripple by people with disabilities.
Crip wird als selbstermächtigende Rückaneignung des Begriffs cripple (Krüppel) von Menschen mit Behinderung genutzt.

Read more: https://www.zurichmoves.com/#we-2

Christbaumchugelechopf

Ein ungewöhnlicher Junge möchte ein normales Leben führen. Doch wie soll das gehen, mit einer roten Weihnachtskugel als Kopf? Und erst noch an Weihnachten?! Der Junge wird zur Attraktion: in Warenhäusern schmückt er die Schaufenster, als Weihnachtsmaskottchen verpackt er Geschenke und an der Weihnachtsfeier dient er als alternative Discokugel. Doch dann ist Weihnachten vorüber und das Interesse an ihm ist vorbei. Oder doch nicht? Plötzlich ist da jemand, der ihn nicht wegen Weihnachten aufsucht…

Für 3. bis .6 Klasse

Unfinished Place

Unfinished Place was about adventures and connections to home presented at the Arches and Platform in Glasgow and The Kirkgate, England in 2014. This was Emily’s first work for young audiences about home, family and where your heart leads you.

Fork Of

Fork Of- Play on words Fork of/Fuck Off was a final year project in the Royal Conservatoire of Scotland and won Magorrian the Avrom Greenbaum award for direction. A look at table manners taken to the absurd.