Schnauze voll

Grosse Halle Bern
Do 25. Juni 20 Uhr
Frei 26. Juni 10 Uhr (Schulvorstellung) und 20 Uhr
Sa 27. Juni 20 Uhr

Theaterclub U26/Theater kennt keine Grenzen
Hier begegnen sich Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrung, um gemeinsam ein Thema zu erarbeiten und es auf die Bühne zu bringen.
U26 / TKKG waren einmal zwei Theaterclubs. Nun ist es ein Theaterclub von Junge Bühne Bern in Kooperation mit Marcel Leemann Physical Dance Theater, und der Katholischen Kirche Region Bern, Fachstelle Kinder & Jugend.

Der Plan
Eine Dinner Party, an der die Weltprobleme diskutiert werden. Die Zuschauenden sehen einen Haufen voller Narren, Berufspolitiker*innen, Illuminati, Hippies, Aktivist*innen, Kriegsherr*innen, Liebhaber*innen, Religiöse, die zusammen reden, argumentieren, lamentieren,
streiten, sich zuhören, Weltprobleme gemeinsam lösen.
Dann kam Corona und die Welt beginnt sich neu zu drehen.

Und alle stellen sich neue Fragen.
Was ist, wenn Sie sich auf eine Vereinbarung einlassen und es völlig anders wird?
Was ist, wenn Sie mit all Ihren Gedanken und Ambitionen alleine sind?
Was ist, wenn Sie nicht mehr mit Freund und Feind sprechen können?
Was ist, wenn es kein Gegenüber gibt, das physisch anwesend ist?
Was ist, wenn Sie Menschen nicht mehr riechen, hören und fühlen können?
Was ist, wenn sich Minuten wie Stunden, Stunden wie Tage, Tage wie Wochen, Wochen wie Monate
und Monate wie Jahre anfühlen?
Was ist, wenn Sie einfach alleine sind und alles in Stille versinkt?
Das Theaterprojekt wird zum Film.

Ausgehend von den Bestimmungen des BAG, dass Gruppen nicht mehr zusammen arbeiten dürfen, entschliesst sich TKKG die einzelnen Spieler*innen alleine in einem als Dinner Party vorbereiteten
Konferenzraum eintreten zu lassen und sie dabei zu filmen, wie sie mit dieser unvorbereiteten Situation als Individuum und auch als Vertreter *in einer Gruppierung umgehen. Schnauze voll ist eine Komposition bestehend aus Solos von jungen Menschen aus Europa, dem nahen/mittleren Osten und Südamerika. Migrant*innen, Asylsuchende, Schweizer*innen, alle
zusammen versuchen etwas zu der Veränderung der Welt gemeinsam beizutragen… um dann an einem Virus zu scheitern, weil niemand da war.